Neubau | Projekte

Neubau | Projekte.

Quelle: E2A Architekten, Zürich

Wir beteiligen uns an einem der größten Neubauvorhaben innerhalb Hamburgs, dem Pergolenviertel, wo insgesamt rd. 1.400 Wohnungen geschaffen werden sollen.

Die Gebäude werden 3- bis 8-geschossig, mit großen durchlässigen grünen Innenhöfen. Das bauliche Konzept zeichnet sich durch einen hohen Anteil familiengerechter sowie barrierefreier und zum Teil auch rollstuhlgerechter Wohnungen aus. Auf dem Baufeld 3a, im nördlichen Teil, kooperieren wir mit 2 anderen Wohnungsbaugenossenschaften. Durch uns werden ca. 30 Wohnungen im 1. und 2. Förderweg entstehen. Der Bauantrag soll Anfang 2017 eingereicht werden.

Behutsam, generationen- und lebensgerecht. So lautet unser Motto für die bauliche Erneuerung und Weiterentwicklung unseres Quartiers am Rübenkamp auf einer Gesamtfläche von über 45.000 m². Dieses Großprojekt wird uns noch bis voraussichtlich 2028 beschäftigen.

Der Bedarf dafür zeichnete sich vor einigen Jahren deutlich ab: Die Altbauten aus den 1950er-Jahren hatten aufgrund ihrer schlechten Bausubstanz und -konstruktion mittlerweile deutliche Mängel. Wohnungsgrundrisse und Ausstattungen waren nicht mehr zeitgemäß. Es gab immer mehr Leerstand. Um frühzeitig einem sozialen Gefälle innerhalb des kleinen Quartiers entgegen zu wirken, entschieden sich die Schiffszimmerer zu handeln.

Im 4. Bauabschnitt (Buekweg, Böckelweg, Zwanckweg) entstehen 52 freifinanzierte Wohnungen, die sich auf 3 Gebäudeteile mit 3 Vollgeschossen verteilen (alle mit Aufzug). Die Grundrisse bieten Wohnungen mit 2 bis 4,5 Zimmern und Wohnflächen zwischen 52 und 115 m². Alle werden mit Balkon bzw. Terrasse und Einbauküchen ausgestattet. 26 Wohnungen sind barrierefrei. Zudem wird es zwei Tiefgaragen geben. Besonders interessant für Familien werden Maisonette-Wohnungen mit Stadthaus-Flair sein. Der Innenhof zur neuen Wohnanlage erhält u. a. einen Platz mit Bäumen, Sitzplätzen und einer Aktionsfläche. Der 4. Bauabschnitt ist im Januar 2017 bezugsfertig.

Der 5. Bauabschnitt (Buekweg, Zwanckweg, Carpserweg) in einem Mix aus öffentlicher Förderung und Freifinanzierung ist bereits in Planung. Bislang sind dafür 3 Bauteile mit insgesamt 62 Wohneinheiten und einer Tiefgarage vorgesehen, darunter eine Quartierswohnung, eine Wohn-Pflege-Gemeinschaft für an Demenz erkrankte Menschen sowie 20x 1,5- bis 2-Zimmer-Wohnungen (42 – 68 m²), 22x 2-Zimmer- (48 – 73 m²) und 18x 2,5- bis 3-Zimmer-Wohnungen (66 – 79 m²). Balkone bzw. Terrassen sind Standard. Der Anteil der öffentlich geförderten Wohnungen beläuft sich auf rund 60 %. Die gesamte Wohnanlage wird zu 90 % barrierefrei sein. In voraussichtlich 12 entstehenden Wohnungen wird im Zuge unserer Mitwirkung am Projekt AGQua eine weiterreichende Elektroinstallation als Basis für zukunftsfähige Assistenzsysteme eingebaut.

Der Abriss der Altbauten wird Anfang 2017 starten. Vorbehaltlich einer zeitnahen Baugenehmigung kann der Neubau frühestens im April 2017 und die Arbeiten an den Außenanlagen ca. September 2018 beginnen. Ein Bezug des 5. Bauabschnitts ist voraussichtlich im Frühjahr 2019 möglich.

Seit August 2014 setzen wir dort zudem auf eine begleitende Quartiersentwicklung. Lesen Sie dazu mehr hier.

Der Bebauungsplan „Poppenbüttel 40“ wurde im März 2015 rechtsgültig verabschiedet, sodass die Siedlung nun – durch schrittweisen Ersatz der Altbauten – weiterentwickelt werden kann.

Der B-Plan beinhaltet eine Reihe baugestalterischer Vorgaben, die sich am Altbestand orientieren, u. a. zur Dachart und -neigung sowie zur Ausstattung mit Flachdachgauben. Ebenso wurde festgelegt, dass in Teilen eine hintere Grundstücksbebauung zulässig ist, aber im Strengesweg 7–29 und 2–36 rückwärtig nicht gebaut werden darf. 

Die neue Architektur nach altem Vorbild konnte in 2016 im Strengesweg 11+13 und im Windröschenweg 6+8 umgesetzt werden. Nach Wegnahme der Altbauten wurden konform dem B-Plan 3 Neubau-Doppelhäuser erstellt und teilweise bereits bezogen.

Auf der früheren Vorbehaltsfläche für den S-Bahn-Ausbau am Petunienweg, die direkt an unsere Grundstücke mit den Bestandsbauten im Saselbergring und Marmorweg grenzt, möchten wir bauen.

Zum Jahreswechsel 2015/2016 ging das Grundstück nach erfolgtem Erwerb in unser Eigentum über. Der für den Verkauf zuständige Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG Hamburg) verpflichtete uns mit dem Kaufvertrag, für den Nordteil spätestens im Frühjahr 2017 einen Bauantrag einzureichen sowie für die Bebauung des gesamten Grundstücks 50% öffentlich geförderten Wohnraum vorzusehen.

Schon im Frühjahr 2014 hatten wir eine Bauvoranfrage eingereicht, die für den Nordteil rund 60 generationengerechte Wohnungen beinhaltete, verteilt auf drei Mehrfamilienhäuser mit je vier Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss, sowie eine Tiefgarage.

Bezüglich des Bauumfangs ist diese mittlerweile veraltet, da die Bezirksversammlung Wandsbek im September 2014 den Beschluss fasste, dass die drei nördlichen Gebäude der geplanten Bebauung am Petunienweg Höhe Saselbergring maximal mit drei Vollgeschossen zuzüglich eines nicht als Vollgeschoss ausgeprägtem Staffelgeschoss errichtet werden.

Dieser Beschluss ist für uns eine bindende Vorgabe für jede weitere Gestaltungsüberlegung im Nordteil. D. h. wir legen eine niedrigere Gebäudehöhe zugrunde und verringern die Gesamtgeschosse auf drei Vollgeschosse (EG, 1., 2. Etage) zuzüglich eines zurückspringenden Staffelgeschosses (entspricht 3. Etage). Dadurch reduziert sich automatisch die Anzahl geplanter Wohneinheiten.

Im Nordteil planen wir nun ca. 45 Wohnungen, davon rd. 90 % öffentlich gefördert. Eine Tiefgarage ist ebenso vorgesehen. Darüber hinaus sollen 2 Wohn-Gemeinschaften für Menschen mit Unterstützungsbedarf sowie u. a. ein Gemeinschaftsraum entstehen. An der hochbaulichen Planung sowie an der Gestaltung der Außenanlagen konnten sich unsere Bewohner beteiligen. Das im Sommer vom Bezirk vorgelegte Gutachten zur Verkehrssituation vor Ort ergab keine Auswirkungen auf diese durch unser Neubauvorhaben.

Ende 2014 erteilte das Bezirksamt Eimsbüttel einen Bauvorbescheid für drei Neubaugebäude (vier Vollgeschosse plus Staffelgeschoss) und zwei Tiefgaragen. Die bedarfsgerechte Gestaltung des generell barrierearmen Neubau-Wohnraums und der Außenanlagen wurde in 2015 in eine übergreifende Quartiersentwicklung eingebettet.

Eine wesentliche Säule: vielfältige Bewohnerbeteiligung. Darüber entstanden Ideen, die umgesetzt werden sollen, wie etwa zwei barrierefreie Wohn-Pflege-Gemeinschaften, davon eine speziell für an Demenz erkrankte Menschen. Zudem soll dem Wunsch nach einem höheren Anteil kleiner und öffentlich geförderter Wohnungen entsprochen werden. Auch ein Familienwohnen wird in den Wohnungsgrundrissen berücksichtigt. Der Bauantrag wurde im Mai 2016 eingereicht, wir hoffen auf eine Genehmigung noch bis Ende 2016.

Geplant ist der Neubau von 3 Wohngebäuden mit insgesamt 68 Wohnungen und 4 weiteren Mieteinheiten. Im Wohngebäude I sollen 22 preisgebundene, davon 4 sog. Kompakt-Wohnungen (1. Förderweg) sowie zudem eine Wohn-Gemeinschaft für Demenzkranke (9 Personen), eine Wohn-Gemeinschaft für 4 Personen mit Pflegebedarf und eine Quartierswohnung entstehen. Ebenso sind dort ein Nachbarschaftstreff sowie ein separates Quartiersbüro vorgesehen. Die Wohngebäude II + III werden preisfreie Wohnungen enthalten.

Mehr über die Quartiersentwicklung im Spannskamp mit unserem Partner Martha Stiftung lesen Sie hier

Die Bewerbung des Konsortiums aus Schiffszimmerer-Genossenschaft, der Baugenossenschaft Hamburger Wohnen und Hamburg Leuchtfeuer für das Baufeld 95 im Baakenhafen wurde von der HafenCity GmbH positiv beschieden.

Nach aktuellem Projektstand können wir dort rd. 75 barrierefreie Komfort-Wohnungen zwischen 1,5 und 3 Zimmern realisieren. Davon sind 18 Wohnungen in öffentlicher Förderung geplant (2. Förderweg). 23 Wohnungen sollen preisreduziert angeboten werden (voraussichtliche Grundnutzungsgebühr: 11,50 Euro/m² mtl.). 34 Wohnungen sind frei finanziert vorgesehen (voraussichtlich zu 14,50 Euro/m² mtl.).

Hamburg Leuchtfeuer ist in unserer Stadt bekannt für seine Hospizeinrichtungen. Im Baakenhafen wird die gemeinnützige Organisation als unser Nachbar eine betreute Wohn-Pflege-Gemeinschaft für chronisch kranke junge Menschen und ihre Angehörigen errichten sowie eine offene psychosoziale Beratungsstelle, vor allem für HIV-Positive und an Aids erkrankte Menschen. Dieses Prinzip der Inklusion war ein zentrales Element der erfolgreichen partnerschaftlichen Bewerbung.

Im Weiteren wird auch „autofreies Wohnen“ ein prägendes Element des gemeinsamen Neubauvorhabens dort sein. Denn die HafenCity GmbH setzt im Baakenhafen sehr bewusst auf die Etablierung eines Modellquartieres für nachhaltige Mobilität. Hamburger Wohnen bringt nicht zuletzt die Baugemeinschaft „Kammerkombinat“ als Mieter mit. Mit ihrem besonderen inhaltlichen Profil will diese Gruppe mit der Ausrichtung vielfältiger Kulturveranstaltungen im gesamten Quartier originelle Impulse setzen.

Im Januar 2016 wurde der hochbauliche Architekturwettbewerb beendet, sodass im Verlauf des Jahres der Bauantrag erstellt werden konnte, der noch bis Jahresende eingereicht werden soll. Der Grundstückskauf erfolgt, wenn die Baugenehmigung vorliegt, voraussichtlich im Herbst 2017. Bis dahin wird die Ausführungsplanung weiter voranschreiten.