Neubau | Projekte

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Im südlichen Teil des Petunienwegs in Sasel bauen wir 38 neue Wohnungen.

Welche Neubauprojekte wir derzeit planen?

Unser Abteilungsleiter Technik-Hochbau Peter Krebs und sein Stellvertreter Mario Schmidt-Ludwig haben in einem Interview darüber berichtet.

Herr Krebs und Herr Schmidt-Ludwig, welche Neubauprojekte verantworten Sie derzeit?

Mario Schmidt-Ludwig: Aktuell haben wir zwei große Bauprojekte. In meiner Funktion als Projektleiter unserer Genossenschaft betreue ich derzeit die Baustelle unseres Grundstücks am Petunienweg Süd in Sasel. Den Nordteil haben wir bereits bebaut und vor mehr als einem Jahr 47 Neubauwohnungen, zwei Wohn-Pflege-Gemeinschaften und einen Gemeinschaftsraum an unsere Mitglieder übergeben.

Peter Krebs: Unser zweites großes Projekt ist unser Haus der Genossenschaft am Rübenkamp, das ich als Projektleiter verantworte. Hier entsteht ein neues und modernes Bürogebäude, das unter anderem einen Veranstaltungsraum für unsere Mitglieder zur Mitbenutzung bietet.

Wie weit sind die Arbeiten hier fortgeschritten?

Peter Krebs: Momentan sind wir im Rohbau, im zweiten Obergeschoss. Nach und nach kümmern wir uns jetzt um die Beauftragung einzelner Handwerksfirmen, zum Beispiel für die Sanitäranlagen, Heizungen sowie Fenster und Türen. Nach derzeitigem Stand können wir wie geplant im Sommer/ Herbst 2023 einziehen.

Hat bisher alles reibungslos funktioniert?

Peter Krebs: Im Bereich der Logistik gab es große Herausforderungen. Die Baustelle befindet sich sehr nah an einer Hochspannungsleitung, welche für die Baustelleneinrichtung zeitweise abgeschaltet werden musste. Zudem verhinderte die Hochspannungsleitung das Aufstellen mehrerer Baukräne. Auf so großen Baustellen setzen wir üblicherweise zwei Baukräne ein. Hier können wir nur einen nutzen. Dies kann eventuell zu einer längeren Bauzeit führen.

Wie könnten Sie das wieder aufholen?

Peter Krebs: Indem wir die Arbeitskräfte verstärken und die Arbeitsabläufe optimieren. Auf Baustellen müssen wir immer flexibel bleiben. Die Betreuung der Baustelle ist auch deshalb sehr umfangreich, weil wir uns entschieden haben, einzelne Handwerksfirmen mit dem Bau unseres neuen Bürogebäudes zu beauftragen.

Derzeit treibt vor allem der Materialmangel die Baupreise in die Höhe. Im vergangenen Jahr sind diese um sechs Prozent gestiegen – einer der stärksten Anstiege in über 20 Jahren. Woher kommt dies?

Mario Schmidt-Ludwig: Die anhaltend niedrige Zinssituation hat unter anderem dazu geführt, dass viele Menschen ihr Geld seit Jahren gezielt in „Betongold“ anlegen. Zusammen mit der ohnehin seit Jahren hohen Nachfrage nach neu gebautem Wohnraum hat dies zu einer Verknappung von Material- und Personalressourcen geführt. Die Herstellung und der Transport von Baumaterialien kosten zudem viel Energie. Alles zusammen führt zu dem derzeitigen Preisanstieg.

Welche Materialien fehlen besonders?

Peter Krebs: Stahl, Holz und Dämmstoffe. Die Einlagerung von Materialien ist sehr teuer geworden, dadurch liefern die Hersteller „just in time“, also genau dann, wenn wir die Materialien benötigen. Infolge der Pandemie haben sich die Lieferzeiten jedoch verlängert, wodurch uns die Materialien dann kurzfristig fehlen.

Herr Schmidt-Ludwig, Sie sind Projektleiter für unser Grundstück am Petunienweg in Sasel und bebauen aktuell den Südteil. Wie viele neue Wohnungen entstehen und wann können unsere Mitglieder einziehen?

Mario Schmidt-Ludwig: Wir bauen 38 frei finanzierte Wohnungen in vier Häusern, mit zwei Tiefgaragen, die insgesamt 24 Stellplätze umfassen. Davon planen wir neun Stellplätze für Elektroautos. Stand jetzt, können unsere Mitglieder im Sommer 2023 einziehen.

Dieser Bauabschnitt befindet sich auf der Fläche der ehemals geplanten S-Bahn-Trasse nach Ahrensburg. Als die Stadt entschied, diese Erweiterung nicht umzusetzen, konnten wir uns für das Grundstück bewerben. Das Besondere an diesem Bauprojekt ist, dass wir hier auch die öffentlichen Gehwege herstellen.

Der Nordteil des Grundstücks ist bereits fertig und an unsere Mitglieder übergeben.  Wenn Sie die beiden Projekte miteinander vergleichen: was hat sich verändert?

Mario Schmidt-Ludwig: Die Bauvorhaben Süd und Nord sind technisch ähnlich. Im Nordteil entstanden hauptsächlich geförderte Wohnungen, wobei wir im Südteil ohne Förderung bauen.

Auf welche Neubauprojekte können sich unsere Mitglieder als Nächstes freuen?

Peter Krebs: Neben dem Projekt auf dem Grundstück unseres derzeitigen Verwaltungsgebäudes, entstehen schon bald in Poppenbüttel drei neue Doppelhäuser in der Matthias-Strenge-Siedlung.