Vorstand der Allgemeine Deutsche Schiffszimmerer Genossenschaft eG
Verlässliche Rahmenbedingungen auch für Modernisierung und Sanierung im Bestand
Matthias Saß, Vorstand der Allgemeine Deutsche Schiffszimmerer-Genossenschaft eG, begrüßt die Überlegung der Verbandsvertreter. Vor dem Hintergrund der immens gestiegenen Baukosten sei das zwar grundsätzlich legitim und sinnvoll, allerdings hält er die Einsparbemühungen jedoch für nicht weitreichend genug. Aus seiner Sicht muss das Thema stattdessen ganzheitlicher betrachtet werden:
„Hamburgs Bestandshalter von Wohnimmobilien brauchen dringend vornehmlich verlässliche Rahmenbedingungen, mit denen sie planen können. Wenn Förderungen geändert werden sollen, bedarf es ausreichender Übergangsregelungen, damit wir die betroffenen Projekte auch hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit und dem Finanzierungskonzept neu planen können. Im Übrigen müssen Gebäude-, Miet-, Förder- und Wärmeplanungsrecht in Hamburg besser ineinandergreifen. Last but not least müssen die Unternehmen mit heterogenen Wohnungsbeständen in die Lage versetzt werden, über verbindliche und überprüfbare CO₂-Pfade ihr Portfolio steuern und die Emissionen im Gesamtbestand messbar senken können. Für mich als Vorstand einer Wohnungsbaugenossenschaft kommt es vorrangig darauf an, nur solche Investitionen zu tätigen, die aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu verantworten sind und nicht dazu führen, dass die Nutzungsgebühren unsere Mitglieder nicht zu sehr belasten“, erläutert Schiffszimmerer-Vorstand Saß.
Foto: Dennis Reher