Blick in den Heizungsraum: Künftig soll digitale Technik bei der Kontrolle helfen; Foto: Dennis Reher
Digitale Heizungsanlagen
Für ein Jahr testen wir im Moorkamp, in St. Georg IV, im Böckelweg, im Kranzhaus, in Eilbek IV, im Alsterredder, im Marmorweg, in Bergstedt II und in Schnelsen II digitale Technik an den Heizungsanlagen: Bisher kontrollieren unsere Hausverwalter diese regelmäßig, damit die Wärme in den Wohnungen unserer Mitglieder zuverlässig ankommt.
Zukünftig sollen eingebaute Sensoren diese Aufgabe übernehmen. Sie überwachen die Heizungsanlagen rund um die Uhr und melden sofort,
- wenn etwas nicht stimmt,
- ob und wie sich das Heizverhalten verändert oder,
- wenn die Anlage mehr Energie verbraucht als benötigt wird.
Das hat viele Vorteile: Wir können schneller reagieren und den Energieverbrauch optimieren. Erfahrungen anderer Projekte zeigen, dass sich der Energieverbrauch um bis zu 15 Prozent reduzieren lässt - ohne, dass es in den Wohnungen kälter wird.
Um die Vielfalt unserer Gebäude und Heizsysteme (Fernwärme, Gas, zentrale und dezentrale Warmwasserversorgung) zu berücksichtigen, haben wir zehn unterschiedliche Heizungsanlagen für das Pilotprojekt ausgewählt.
Nach dem Ende der Heizsaison in diesem Jahr überprüfen wir, ob wir die gewünschten Ergebnisse erzielen. Wenn das Projekt erfolgreich ist, stellen wir nach und nach auch die restlichen Wohnanlagen um.
Sie können schon jetzt etwas tun: Nutzen Sie unsere Tipps zum Heizen und Lüften, sparen Sie Energie und schonen Sie Ihren Geldbeutel. Hier informieren!